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Dichtprüfen

Um unseren Kunden das höchste Maß an Flexibilität bieten zu können sind unsere Anlagen als Stand-alone Maschinen konzipiert. Die Dichtprüfstation kann somit sowohl als Einzelmaschine betrieben werden, aber auch verkettet mit anderen Stationen. Wir bieten unseren Kunden auch die Möglichkeit, die Dichtprüfstation mobil zu gestalten, um bei Bedarf die Maschine ohne großen Aufwand auch an mehreren Orten betreiben zu können.
Bestückung der Anlage:

  • Anlagenbediener (manuell)
  • Handling
  • Transfersystem
  • Roboter

Stationsgestaltung:

  • Halbautomatisch
  • Vollautomatisch

Die Prüfstationen sind modular aufgebaut. Einzelne Module werden auf die Bauteilgeometrie und die Art der Prüfung abgestimmt. Das Einlegen der Teile kann sowohl manuell als auch über ein Handling / einen Roboter erfolgen.
Die Station kann aus einer Vorrichtung oder einer Doppelvorrichtung mit Verschubschlitten bestehen. Bei komplexeren Lösungen mit einem höheren Automatisie­rungsgrad kann die Station auch auf einem Rundtakttisch mit Mehrfachnestern und Codiersystem aufgebaut werden.
Durch einfach wechselbare Rüstplatte können in einer Station unterschiedliche Teile geprüft werden. Die Teile können hydraulisch oder pneumatisch gespannt werden. Durch Zustel­lung der Dichtlanzen / Prüflanze wird der Prüfling abgedichtet und geprüft. Die Prüfungen können je nach Automatisierungsgrad manuell oder automatisch gestartet werden.
Für eine visuelle Lokalisierung des Lecks können wir unseren Kunden die Prüf­station auch mit einem integrierten Wasserbecken in der Station anbieten. Dabei wird der Testteil zur Prüfung in das Wasserbad abgesenkt. Durch Ausperlen der Luft am Bauteil kann die Leckage optisch erkannt werden.

Flexible Gestaltung der Prüfgeräte:
Wir arbeiten standardmäßig mit namhaften Lieferanten in der Prüftechnik zusammen,wo wir auf eine langjährige Zusam­menarbeit verweisen können. Bei der Auswahl der Prüfgeräte gehen wir auf die Wünsche unserer Kunden ein und übernehmen die bevorzugten Gerätetypen.

Art der Prüfung:
Die Prüfungen können sowohl im Überdruck als auch im Unterdruck durchgeführt werden. Der Prüfdruck / das Volumen des Prüflings wird auf den eingestellten Wert ge­bracht. Nach einer Stabilisierungsphase erfolgt die Prüfung nach dem eingesetz­ten Verfahren. Die Ergebnisse können je nach Anwendung als Wert visualisiert werden oder durch Setzen von Grenzwerten als IO/NIO bewertet werden. Die Mess­genauigkeit ist abhängig von der Höhe des Messbereichs und vom verwendeten Gerätetypen.

Messprinzipien:

  • Differenzdruckprüfung (zwischen 0­ u.500 Pa Druckverlust)
  • Prüfdruckmessung (zwischen 75mbar u. 16 Bar)
  • Volumenmessung (Auslitern)

Differenzdruckprüfung
Bei diesem Prüfverfahren werden der Testteil und der Referenzteil mit demselben Druck beaufschlagt. Ein Messsensor reagiert auf eine geringe Abweichung oder einen Differenzdruckabfall zwischen den beiden Teilen.

Prüfdruckmessung
Bei diesem Prüfverfahren wird der Testteil mit einem Prüfdruck (75mbar­-16 Bar) beaufschlagt. Nach der Stabilisierungsphase wird der Druckabfall über die Zeit (∆ p/t) gemessen.

Auswertung:
IO/NIO durch Grenzwerte Leckraten über Zeit (∆ p/t) Visualisierung