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Universalprüfstand

Basierend auf unsere langjährige Erfahrung im Prüfstandsbau haben wir den Universalprüfstand entwickelt. Durch seinen modularen Aufbau und sein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten eignet er sich speziell für den Prototypenbau, und für Anwendungen im Bereich der Kleinserie sowie Vorserien.

Eine große Bandbreite bei den Leistungsdaten und eine optimierte Umrüstzeit ermöglichen es zum Einen viele unterschiedliche Getriebetypen auf einem Prüfstand zu betreiben und so den eigenen Platzbedarf durch den Wegfall von mehreren Prüfständen zu optimieren. Zum Anderen werden, durch die Typenvielfalt, die Stillstandzeiten des Prüfstandes minimiert.

Mit dem Prüfstand können Funktionstests und Geräuschanalysen an Verteilerge trieben, Hinter- und Vorderachsgetriebe durchgeführt werden. Der Prüfstand deckt ein breites Leistungsspektrum ab, das sich in den Betriebspunkten des Prüfstandes wiederspiegelt.

Betriebspunkt 1:     200Nm / 5.000 min-1
Betriebspunkt 2:  1.200Nm /    120 min-1
Betriebspunkt 3:  3.000Nm /      50 min-1

Pro Getriebetyp und Prüflauf können maximal drei Motoren gleichzeitig eingesetzt werden. Durch eine Erweiterung der Regelungseinheiten kann dieser dreimotorige Betrieb bei Bedarf auf einen viermotorigen Betrieb erweitert werden.
Der Prüfstand besteht aus einem zentralen Modul mit einem Aufspannwinkel auf den das zu prüfende Getriebe gespannt wird. Dazu wird auf den Aufspannwinkel eine, dem jeweiligen Getriebetyp entsprechend gefertigte, Aufspannplatte montiert.
Auf diesem Modul befinden sich neben dem Aufspannwinkel die Verstelleinheiten für die Lagerungen der einzelnen Antriebe. Die Lagerungen werden manuell über Handräder und Skalierungen auf den entsprechenden Getriebetyp eingestellt. Mit den Lagerungen werden die angeführten Einstellbereiche abgedeckt.

Verstellbereich (Flanschfläche Eintriebsflansch zu Abtriebsachse) 200mm - 500mm
Verstellbereich (Flansch HA zu Flansch VA) 200mm - 500mm

Verstellbereich Höhenversatz Eintriebsachse zu Abtriebsachse +/-35mm  Neutralhöhe = Eintriebsachse

Auf diese Lagerungen werden, den einzelnen Getriebetypen entsprechend, die Adapter zum Andocken an die Getriebe geschraubt. Mit den Adaptern können Innenverzahnung, Aussenverzahnungen aber auch verschiedenste Typen von Flansche angedockt werden.

Auf den drei weiteren Modulen sind die elektrischen Antriebe montiert. Zwei Module verfügen über je einen Antrieb und je einer Drehmomentmesswelle, die in den Antriebsstrang integriert ist. Diese werden seitlich an das zentrale Modul des Aufspannwinkels angestellt und über Gleichlaufgelenkswellen an die Lagerungen angekoppelt.

Auf dem zentralen Antriebsmodul sind zwei Antriebe mit Drehmomentmesswellen aufgebaut. An diese Antriebe sind über eine Triebverstellung positionierbare Umlenkgetriebe angekoppelt, die über Gleichlaufgelenkswellen mit den Lagerungen auf dem zentralen Aufspannwinkel verbunden werden.
Die Steuerung der Getriebe und das Aufzeichnen der Daten wird von einem PC- System übernommen.
Damit die Getriebe gesteuert werden können, werden alle erforderlichen Steuergeräte und Sensoren auf dem Getriebe manuell angesteckt und so mit der Steuerung am PC verbunden.

Zum Aufnehmen von Prüfdaten ist neben den Drehmomentwellen ein System zum Aufnehmen der Getriebeschwingungen in den Prüfstand integriert. Alle anfallenden Messdaten aus diesen Aufnehmern werden vom PC-System aufgenommen, ausgewertet und gespeichert.
Über einen Monitor werden die einzelnen Abläufe und Auswertungen visualisiert. Von hier aus werden die einzelnen Prüfprogramme aufgerufen und parametriert.